März 19th, 2010
Diskriminierungsklage eines Mannes gegen die niedersächsische Stadt Nordhorn abgewiesen (Az: 8 AZR 77/09
quelle: welt online
Mann darf kein Frauenbeauftragter werden | Erfurt - Kommunen dürfen den Posten der Frauenbeauftragten nur für Frauen ausschreiben. Das gilt jedenfalls dann, wenn die Gleichstellungsbeauftragte Frauen und Mädchen betreuen soll, die zu einer weiblichen Person leichter Zugang finden, urteilte das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt. Es wies damit die Diskriminierungsklage eines Mannes gegen die niedersächsische Stadt Nordhorn ab (Az: 8 AZR 77/09). Die Stadt hatte eine Gleichstellungsbeauftragte gesucht.
Mann darf kein Frauenbeauftragter werden
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März 19th, 2010
An jedem zweiten Mobbingfall ist der Chef beteiligt
quelle: zeit online
Psychoterror als Führungsstil | An jedem zweiten Mobbingfall ist der Chef beteiligt. Für Opfer von “Bossing” sind die Folgen schwerwiegend. Auch Unternehmen und Volkswirtschaft kommen zu Schaden.
Am Ende saß er nur noch da. Er fühlte sich, wie unter einer Glocke. Den Inhalt von E-Mails erfasste er nicht mehr. Eigene Texte konnte er nicht schreiben. Er litt unter Bauchkrämpfen, Kopfschmerzen und bekam ein nervöses Augenzucken. Er konnte nicht mehr essen…
Psychoterror als Führungsstil
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März 19th, 2010
Landesarbeitsgericht Köln, Beschluss vom 8. Februar 2010, 5 TaBV 28/09
quelle: LexisNexis
Abmahnungen und Kündigungen möglich, wenn Arbeitgeber Missachtung einer Betriebsvereinbarung duldet | Der Arbeitgeber hat eine mit dem Betriebsrat getroffene Betriebsvereinbarung durchzusetzen. Gegen diesen Grundsatz aber verstößt der Arbeitgeber, wenn sich einzelne Arbeitnehmer über den Inhalt der Betriebsvereinbarung hinwegsetzen und er hiergegen nicht einschreitet. Dies stellt das Landesarbeitsgericht Köln mit rechtskräftigem Beschluss vom 8. Februar 2010 fest.
Vorausgegangen war Folgendes: Arbeitgeber und Betriebsrat hatten in einer Betriebsvereinbarung geregelt, dass eine Arbeitsaufnahme vor 7 Uhr und eine Fortführung der Arbeit nach 19:30 Uhr unstatthaft ist…
Abmahnungen und Kündigungen möglich, wenn Arbeitgeber Missachtung einer Betriebsvereinbarung duldet
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März 18th, 2010
Kettenverträge statt Kündigungsschutz
quelle: Hans Böckler Stiftung
Neuer Job oft nur mit Befristung | Zwei von fünf neu geschlossenen Arbeitsverträgen sind befristet. Nach dem Willen der Regierungs koalition dürften es künftig noch mehr werden. Wer bei einem Arbeitgeber einmal beschäftigt war, kann keinen - ohne Sachgrund - befristeten Vertrag von diesem Unternehmen mehr bekommen.
Mit dieser 2001 im Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) festgeschriebenen Regelung wollte der Gesetzgeber “Befristungsketten” ausschließen: dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten immer abwechselnd befristete Verträge mit und ohne Sachgrund anbieten, um so das Verbot der unbegrenzten Ausdehnung sachgrundloser Zeitverträge zu umgehen.

Neuer Job oft nur mit Befristung
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März 18th, 2010
Über den einheitlichen Arbeitnehmerbegriff in Österreich
quelle: derStandard.at
Eine Aufschrift für alle Arbeitnehmer | Wer etwas über das Arbeitsrecht und Arbeitnehmerbegriff in Österreich lesen will, kann das in der heutigen Onlineausgabe des Standard tun. Der Artikel beschreibt kurz, knackig und gut die historische Entwicklung arbeitsrechtlicher Vorschriften, den Arbeitnehmerstatus und den erforderlichen Schutz der Arbeitnehmer, die “wirtschaftlich und faktisch” dem Arbeitgeber unterlegen sind.
Und er befasst sich mit der im Nachbarland (immer) noch nicht vollzogenen Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten einschließlich der aktuellen Diskussion hierzu.
Ein Merkmal des Angestelltenbegriffes ist die Verrichtung kaufmännischer Dienste, die für einen Kaufmannsladen des 19. Jahrhunderts kennzeichnend waren, sowie von Kanzleiarbeiten, die laut Judikatur „über das bloße Abschreiben hinausgehen” (sic!) müssen. Schließlich werden höhere, nicht kaufmännische Tätigkeiten erfasst. Die dazu ergangene kasuistische Judikatur ist manchmal durchaus heiter: So soll ein Heurigenmusiker Arbeiter sein, während ein Orchestermusiker oder ein DJ als Angestellter gilt. Berufsfußballer der höchsten Spielklasse sind nach der Rechtsprechung hingegen Arbeiter.
Eine Aufschrift für alle Arbeitnehmer
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März 17th, 2010
Im Durchschnitt wurde 0,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor verdient
quelle: statistisches bundesamt
Bruttoverdienste sinken erstmals seit Gründung der Bundesrepublik | Die Bruttoverdienste sind 2009 erstmals seit der Gründung der Bundesrepublik gesunken. Im Durchschnitt wurde 0,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor verdient. Für diesen Rückgang ist vor allem die Wirtschaftskrise verantwortlich. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war das Verarbeitende Gewerbe besonders betroffen. Dort betrug das Minus 3,6 Prozent.
Verantwortlich für den Rückgang der Bruttomonatsverdienste war vor allem die Wirtschaftskrise. Die Kurzarbeit wurde ausgebaut und die Überstunden reduziert. Die neue Buchung der Beiträge zur privaten Krankenversicherung als Sozialbeitrag wirkte ebenfalls verringernd. Denn seit dem 1. Januar 2009 besteht für alle Bürgerinnen und Bürger eine Krankenversicherungspflicht. Die Arbeitgeberzuschüsse zur privaten Krankenversicherung, die bisher den Bruttolöhnen zugerechnet wurden, werden jetzt als Arbeitgebersozialbeitrag klassifiziert. Ohne diese Neuklassifikation wären die durchschnittlichen Bruttoverdienste nur um 0,2 Prozentpunkte gesunken.
Das Statistische Bundesamt bezieht für die Ermittlung der gesamtwirtschaftlichen Durchschnittsverdienste (Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer) der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen alle Arbeitnehmergruppen ein, also auch Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten, geringfügig Beschäftigte ebenso wie leitende Angestellte, Vorstandsmitglieder oder Beamte. Ferner werden alle für geleistete Arbeit empfangenen Entgelte und geldwerte Leistungen, zum Beispiel auch Weihnachts- und Urlaubsgeld, Zulagen oder Prämien, berücksichtigt. Die Sozialbeiträge der Arbeitgeber sind dagegen nicht eingeschlossen.
Bruttoverdienste sinken erstmals seit Gründung der Bundesrepublik
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März 17th, 2010
Arbeitsmarkt in Deutschland
quelle: frankfurter rundschau
Flexible Beschäftigte, starre Renditeziele | Die Zahl der befristet Beschäftigten ist 2008 auf ein “Allzeithoch” gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte: 2,7 Millionen Menschen hatten in diesem Jahr einen Vertrag auf Zeit, das sind 8,9 Prozent aller abhängig Beschäftigten. So viele Befristungen gab es im vereinigten Deutschland noch nie.
Flexible Beschäftigte, starre Renditeziele
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