Juli 4th, 2009
Keine Sackgasse

Perspektiven für die Zeit nach dem Betriebsratsmandat | Immer dann, wenn Betriebsratswahlen anstehen, kreisen die Gedanken um die Frage, was es für die berufliche Entwicklung bedeutet, wenn man für den Betriebsrat kandidiert oder von einer erneuten Kandidatur absieht. Dr. Christof Balkenhol zeigt auf, dass das Betriebsratsamt keine Sackgasse ist, sondern neue berufliche Perspektiven eröffnen kann.
Im nächsten Jahr stehen in vielen Unternehmen Betriebsratswahlen an. Während der Vorbereitung der Wahlen gestaltet sich die Suche nach geeigneten Kandidaten oft schwierig: Viele Mitarbeiter fürchten, mit der Übernahme des Betriebsratsmandats in eine berufliche Sackgasse zu geraten.
Andererseits halten manche freigestellten Betriebsratsmitglieder nur deshalb an ihrem Amt fest, weil sie keinerlei berufliche Perspektive jenseits der Betriebsratstätigkeit erkennen. Deshalb liegt es im Interesse von Unternehmen, Mitarbeitern und Betriebsräten, neben den Möglichkeiten zum Einstieg in eine Betriebsratstätigkeit auch die Möglichkeiten einer „geordneten“ Beendigung zu überdenken. Drei Praxisbeispiele liefern dazu Anregungen (vgl. die Statements auf den Seiten 11 bis 13).
Perspektiven für die Zeit nach dem Betriebsratsmandat
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Juni 29th, 2009
Trotz Krankheit schleppen sich viele Beschäftigte in Deutschland zur Arbeit, zudem ist jeder Dritte mit seiner Arbeit unzufrieden. Das sind die Ergebnisse des „Index Gute Arbeit 2009”, den der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erstellt hat

Jeder Dritte nicht zufrieden mit seiner Arbeit | Für die Studie hatte der DGB 8000 Beschäftigte aller Branchen befragen lassen. Dabei gab jeder Zweite an, 2008 mindestens zweimal krank in die Firma gegangen zu sein – nicht selten aus Angst vor Nachteilen. Bei der Bewertung des Arbeitsplatzes stufen zwölf Prozent ihre Tätigkeit als „gut” ein. 55 Prozent finden sie mittelmäßig, 33 Prozent sogar schlecht.
Die Bewertung setzte sich aus 15 Kriterien zusammen. Die besten Noten verliehen die Beschäftigten für die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit ihrer Kollegen und den „Sinngehalt” der Arbeit. Die schlechtesten Benotungen kamen in punkto Aufstiegsmöglichkeiten und Einkommen zustande.
Jeder Dritte nicht zufrieden mit seiner Arbeit
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Juni 29th, 2009
Denke darüber nach, was bleibt am Ende von dem, was du tust?

Wecker im Kopf | Plötzlich war da der hohe Ton. Wie eine scharfkantige, silbrige Säule stand er in seinem Kopf. So als würde pausenlos ein Wecker klingeln. Erst dachte er, das Fax sei kaputt oder der Ton komme vielleicht aus dem Computer. Nach einiger Zeit wurde ihm jedoch klar, dass der Ton in seinem eigenen Kopf schrillte.
Es dauerte einige Tage, bis er sich die Zeit nehmen konnte, um einen Arzt aufzusuchen. Termine. Wichtige Termine.
»Hörsturz«, sagte der Arzt, »Tinnitus«, als ihm sein eiliger Patient von dem schrillen Dauerton im Kopf erzählte. »Sofort an den Tropf, sofort ins Krankenhaus! Warum sind Sie denn nicht schon eher gekommen. Jetzt kann es sein, dass Sie diesen Ton ein Leben lang behalten.«
Wecker im Kopf
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Juni 29th, 2009
Amerikas neue soziale Bewegung oder: Ernüchterung nach dem Rausch?

Die Obama-Welle | Der Irakkrieg sei beendet, das US-Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba werde geschlossen. Das vermeldete wenige Tage nach der US-Präsidentschaftswahl im November 2008 eine gefälschte “New York Times” in Millionenauflage - datiert auf den Nationalfeiertag 4. Juli 2009. Hinter der spektakulären Fälschungsaktion stand die Aktivistengruppe “The Yes Men”, die damit den frisch gewählten Präsidenten Barack Obama an seine Wahlversprechen erinnern wollte.
Die neuen sozialen Bewegungen im Land wollen ihn beim Wort nehmen. Darunter Onlineorganisationen wie Moveon.org, mit fast fünf Millionen Mitgliedern die mächtigste Protestorganisation der USA.
Die Obama-Welle
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Juni 29th, 2009
Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker will ein sozialeres Europa, wettert gegen die Liberalisierung und ärgert sich über Franz Müntefering

DIE ZEIT: Die SPD wirbt in der Europawahl dafür, ein »soziales Europa« schaffen zu wollen. Warum ist das auf einmal nötig?
Jean-Claude Juncker: Wir haben die Märkte liberalisiert, das »soziale Europa« aber ist ein Lippenbekenntnis geblieben.
ZEIT: Was heißt das konkret?
Juncker: Wir haben permanent die Senkung der Sozialstandards zugelassen. Ich dränge seit den achtziger Jahren – als wir den Binnenmarkt eingeführt und den Euro vorbereitet haben – darauf, dass wir die Liberalisierung der Märkte durch soziale Mindeststandards ergänzen. Wenn wir einen Binnenmarkt haben, brauchen wir auch Binnenmarktsozialregeln. Die haben wir nicht.
Mindestlöhne überall
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Juni 27th, 2009
Unter der Abzugshaube

Rauchverbot am Arbeitsplatz | Immer mehr Unternehmen verbieten das Qualmen am Arbeitsplatz oder schicken Raucher auf den Hof. Was Firmen dürfen - und welche Rechte qualmende Mitarbeiter haben.
Da hat man nun ein neues, schickes Einzelbüro - und sitzt dennoch im Qualm, der sich aus anderen Zimmern über die Klimaanlage verbreitet oder durchs offene Fenster dringt. Die belästigten Nichtraucher beschweren sich beim Personalchef und verlangen Abhilfe. Doch was kann oder muss ein Arbeitgeber tatsächlich gegen Zigarettenrauch im Büro unternehmen? Und welche Konsequenzen drohen dem qualmenden Verursacher?
Rauchverbot am Arbeitsplatz
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Juni 26th, 2009
Jeder Dritte bewertet seinen Arbeitsplatz als schlecht

Jeder Dritte bewertet seinen Arbeitsplatz als schlecht | Jeder dritte deutsche Arbeitnehmer beurteilt die Bedingungen an seinem Arbeitsplatz nach einer DGB-Studie als schlecht. Lediglich zwölf Prozent kämen zu einem positiven Ergebnis, heißt es in der vom Deutschen Gewerkschaftsbund vorgestellten Untersuchung “Gute Arbeit”. Unzufrieden seien die Erwerbstätigen vor allem mit ihrem Einkommen und den Aufstiegsmöglichkeiten.
Groß seien die Unterschiede zwischen Ost und West. So hätten in den alten Bundesländern 13 Prozent der Beschäftigten von guter Arbeit berichtet, im Osten seien es lediglich acht Prozent gewesen. Die Erhebung stützt sich auf eine Umfrage unter knapp 8.000 Arbeitnehmern aller Regionen, Branchen und Einkommensgruppen.
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Juni 25th, 2009
Der Abschluss von Betriebsvereinbarungen

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,
gerade zurückgekommen aus Erfurt an Euch herzliche Grüße und vielen Dank für das interessante Seminar und die schönen Tage. Es wäre schön, Euch mal wiederzusehen.
Viele Grüße, lutz
Ps: ein paar Bilder für die Kolleginnen und Kollegen der BAG-Tagung sind auch dabei
Einige Unterlagen:
Der PP-Vortrag
Betriebsvereinbarungen | Eine Übersicht
Gespräche | Verhandlungen | Belegschaft
Mitbestimmung des Betriebsrates
Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten
Weitere Rechte und Pflichten des Betriebsrats
Betriebsvereinbarungen | Beispiele – Bausteine – Tipps
Links:
Und die Bilder. Weiter geht’s nach einem Klick auf diese hier (Seminarimpressionen 2009):

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Juni 24th, 2009
Die Zukunft des Kapitalismus

Was sozial ist, schafft Arbeit | Es ist ein großes Unglück über Deutschland gekommen. Eine globale Krise hat unseren Wohlstand auf eine Weise dezimiert, wie es das Land seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht gesehen hat. Das gesamtwirtschaftliche Einkommen ist im ersten Quartal dieses Jahres genau auf den Wert zurückgefallen, den es im dritten Quartal 2005 schon erreicht hatte. Danach kam die große Koalition und mit ihr der Aufschwung. Die Krise macht somit die Wachstums-Bilanz dieser vier Jahre sehr einfach: Null!
Für das Jahr 2009 bedeutet das einen dramatischen Rückgang der Einkommen, der sich nur deswegen noch nicht voll in den Bilanzen und Portemonnaies niedergeschlagen hat, weil zumeist erst am Jahresende Gewinn-Bilanz gezogen wird. In der deutschen Industrie wird man dann feststellen, dass die Produktion und die dort erzielten Einkommen unter den Wert von 1991 gefallen sind.
Was sozial ist, schafft Arbeit!
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Juni 20th, 2009
Von der Einstellung bis zur Kündigung

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,
hier sind Unterlagen und Bilder unserer Woche in Cuxhaven. Danke für Eure Mitarbeit, die Diskussionen und den Spaß den wir miteinander hatten. War echt gut!
Viele Grüße und bis bald mal, lutz
Einige Unterlagen und Links:
Der PP-Vortrag
Und die Bilder. Weiter geht’s nach einem Klick auf diese hier (Seminarimpressionen 2009):

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