Be­wer­bung Schwer­be­hin­der­ter im öf­fent­li­chen Dienst

Bundesarbeitsgericht - Schwerbehinderung - öffentlicher Dienst

quelle: rechtslupe.de

Be­wer­bung Schwer­be­hin­der­ter im öf­fent­li­chen Dienst | Zur Er­hö­hung sei­ner Chan­cen im Aus­wahl­ver­fah­ren ist ein schwer­be­hin­der­ter Be­wer­ber nach § 82 Satz 2 SGB IX von einem öf­fent­li­chen Ar­beit­ge­ber re­gel­mä­ßig zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch ein­zu­la­den. Nach § 82 Satz 3 SGB IX ent­fällt diese Pflicht aus­nahms­wei­se, wenn dem schwer­be­hin­der­ten Be­wer­ber of­fen­sicht­lich die fach­li­che Eig­nung fehlt.

Ob die fach­li­che Eig­nung of­fen­sicht­lich fehlt, ist an dem vom öf­fent­li­chen Ar­beit­ge­ber mit der Stel­len­aus­schrei­bung be­kannt ge­mach­ten An­for­de­rungs­pro­fil zu mes­sen.

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