Lohndumping und eventuelle Gefälligkeitstarifverträge beschädigen das Image der Branche. Um das zu ändern, müsste die Arbeitsministerin nur sechs Wörter im Gesetz streichen
quelle: rheinischer merkur
Zulasten der Beschäftigten | Wenn es darum geht, auf Kosten der Mitarbeiter zu sparen, gilt die Drogeriekette Schlecker als besonders kreativ. Vergangenes Jahr schloss das Unternehmen 1000 kleine Filialen. Als Ersatz bot es den Beschäftigten Jobs in seinen neuen XL-Läden an. Der Clou: Die Mitarbeiter wurden nicht bei Schlecker angestellt, sondern zu deutlich schlechteren Konditionen bei der Leiharbeitsfirma Meniar im sächsischen Zwickau, die von einem ehemaligen Personalmanager des Discounters geleitet wird.
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