aktuelles aus september2009
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aktuelles aus september2009
Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,
Sehr geehrte Damen und Herren,
bisher konnten diese Menschenmakler ihrem anrüchigen und lukrativen Gewerbe in aller Ruhe nachgehen, weil keine Behörde, kein Unternehmerverband und kein Betriebsrat es wagte, gegen die als harmlose Einzelfirmen getarnten Vermittlungsbüros einzuschreiten.
So beschrieb der Spiegel im Jahr 1957 das System der Leiharbeit.
Jetzt, 52 Jahre später findet sich Leiharbeit in Gesetzen und Tarifverträgen geregelt wider. Dabei ist sie aber nicht so geregelt, dass Menschen die in Leiharbeit beschäftigt sind, einen sicheren Arbeitsplatz hätten. Im Gegenteil: Leiharbeit steht für Löhne an der Armutsgrenze, steht für stetige Flexibilisierungspotentiale der Arbeitgeber und schließlich dafür, dass ZeitarbeiterInnen in der Krise als erste ihren Arbeitsplatz verlieren.
Trotzdem können die Kolleginnen und Kollegen in der Zeitarbeit eventuellen Reformen der neuen Bundesregierung im Bereich des Arbeitsrechts fast schon gelassen entgegensehen. Viel Flexibilisierungspotential ist nicht mehr da, schließlich hatte Rot-Grün die Arbeitnehmerüberlassung im Rahmen der Hartz-Reformen schon so weit flexibilisiert, wie es sich die Menschenmakler von 1957 wohl nicht hätten träumen lassen.
Viele Grüße, good to know you,
lutz geydan
- Kündigungsschutz nur als Option?
- Was auf die Arbeitnehmer zukommt
- Die Kurzarbeit hat ihren Zenit überschritten
- Sklaven im Schattenreich der Arbeit
- Eine kleine Arbeitsrechtsbilanz
- Bundesarbeitsgericht: Flahmobs sind im Arbeitskampf zulässig
- Landkarte der Leiharbeit - Leiharbeit ist sehr unterschiedlich verbreitet
- Bewerbungsmappen bei Ebay - Persönliche Daten im Ausverkauf
- Brötchen-Prozess: Bäcker darf weiterarbeiten
- Fristlose Kündigung wegen vier Maultaschen
- Ein Job für Jessica
- Bewerbung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst
- Selbstmordserie erschüttert France Télécom
- Bei Krankheit: Kann ich meinen alten Urlaub nehmen?
- Kirchliche Arbeitsgerichte haben sich bewährt
- Betriebsärzte tragen zum Erfolg des Unternehmens bei
- Die schmutzigen Geschäfte mit der weißen Ware
- Kündigung wegen unerlaubter Einsichtnahme in E-Mails
- Wie nimmt man soziale Verantwortung wahr?
- Gut beschäftigt statt ausgegrenzt - Berliner Schwerbehinderten Job Offensive 2010 (SchwoB 2010)
- Das System powert die Leute systematisch aus
Kündigungsschutz nur als Option? | Nach dem Wahlsieg von Sonntag werden in der Union erste Rufe nach einer Lockerung des Kündigungsschutzes laut. “Wir sehen beim Kündigungsschutz Reformbedarf”, sagte am Dienstag der CDU-Wirtschaftspolitiker Michael Fuchs der Frankfurter Rundschau. Man müsse sich “genau anschauen, wo möglicherweise gut gemeinte Regelungen Neueinstellungen behindern”.
Kündigungsschutz nur als Option?
Was auf die Arbeitnehmer zukommt | 29. September 2009 Schwarz-Gelb kommt an der Macht - was ändert das für die Arbeitnehmer im Land? Die FAZ hat IG-Metall-Chef Berthold Huber und Arbeitgeberpräsident Martin Kannegiesser gefragt.
Was auf die Arbeitnehmer zukommt
Die Kurzarbeit hat ihren Zenit überschritten | 29. September 2009 Viele deutsche Konzerne und Familienunternehmen wollen die Kurzarbeit bis zum Jahresende zurückfahren. Wie eine Umfrage der F.A.Z. unter 24 großen Industrieunternehmen ergeben hat, planen 38 Prozent, die Zahl ihrer Kurzarbeiter im vierten Quartal zu reduzieren. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, den jetzigen Umfang der Arbeitszeitverkürzung beibehalten zu wollen. Nur der Automobilhersteller Opel und der Maschinenbauer Gea wollen das Instrument verstärkt in Anspruch nehmen.
Die Kurzarbeit hat ihren Zenit überschritten
Sklaven im Schattenreich der Arbeit | Im Einzelhandel gilt Mitbestimmung als Krankheit. Im Kampf um ihre Rechte hatten Angestellte nie eine Chance - bisher.
Einer der bedeutendsten Tage in diesem Jahr war Mittwoch, der 23. September. Nur hat das wegen der Bundestagswahl keiner gemerkt. Fünf Menschen in Erfurt haben eine Entscheidung getroffen, die Millionen Menschen betrifft und das Wesen des Arbeitskampfs in diesem Land verändern wird. Bei den Fünfen handelt es sich um die Richter des Ersten Senats des Bundesarbeitsgerichts, bei den Betroffenen um all jene Erwerbstätigen, die für ihre Arbeit auch deswegen so mickrig bezahlt werden, weil sie in Tarifkonflikten nie eine Chance haben. Bisher.
Sklaven im Schattenreich der Arbeit
Eine kleine Arbeitsrechtsbilanz | Olaf Deinert zieht in der FAZ eine kleine Bilanz der großen Koalition in Sachen Arbeitsrecht und schreibt, dass Angela Merkel ihre Lektion gelernt, bzw. die Zeichen der Zeit erkannt habe: Nicht mehr mit den Verbänden spricht sie, sondern mit den Unternehmen, und diese Gespräche hätten gezeigt, dass die gesetzliche öffnung von Tarifverträgen und eine Verschlechterung des Kündigungsschutzes nicht notwendig seien. Deinert verbindet damit die Hoffnung auf eine ideologiefreie Diskussion über das Arbeitsrecht.
Die Große Koalition hat - was ihr nicht alle zugetraut hatten - eine ganze Legislaturperiode durchgehalten. Zeit also an dieser Stelle für einen Blick auf ihre arbeitsrechtliche Bilanz. Wer sich damit befasst, erwartet zunächst einmal nicht viel. Bei näherem Hinsehen zeigt sich zunächst einmal Erstaunliches: Auf etwa 15 Sachgebieten hat die Koalition im weitesten Sinne arbeitrechtrechtliche Normen geschaffen!
Eine kleine Arbeitsrechtsbilanz
Bundesarbeitsgericht: Flahmobs sind im Arbeitskampf zulässig | Das Bundesarbeitsgericht stärkt eine neue Protestkultur: Es hat den Einsatz von Flashmobs im Arbeitskampf für rechtens erklärt. Die Aktionen, bei denen Bürger über das Internet Massenaktionen organisieren, seien von der im Grundgesetz verankerten Betätigungsfreiheit von Gewerkschaften gedeckt.
Bundesarbeitsgericht: Flahmobs sind im Arbeitskampf zulässig
Landkarte der Leiharbeit - Leiharbeit ist sehr unterschiedlich verbreitet | Leiharbeit ist in den kreisfreien Städten und Landkreisen Deutschlands sehr unterschiedlich verbreitet. In einigen ländlichen Regionen gibt es sie kaum. In mehr als 30 Städten waren hingegen im Juni 2008 zwischen fünf und zwölf Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten davon betroffen.
Damit spielte die Leiharbeit auf verschiedenen regionalen Arbeitsmärkten kurz vor der Wirtschaftskrise eine weitaus größere Rolle, als bundesweite Durchschnittszahlen vermuten lassen. Das macht eine neue Datenbank des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung deutlich, die vergangene Woche freigeschaltet wurde.
Landkarte der Leiharbeit
Bewerbungsmappen bei Ebay - Persönliche Daten im Ausverkauf | Julius Leineweber ist ein umtriebiger Geschäftsmann. Nach fünf Jahren in Frankfurt habe er “die Hessen lieben gelernt”, verrät Leineweber auf der Internetplattform Xing. Mal war er nach eigenen Angaben im Telekommunikations-Vertrieb tätig, dann in der Immobilienbranche, dann sucht er plötzlich “Druckmaschinen aller Art”. Frankfurt ist eine gute Stadt, findet Leineweber, der sich im Internet auch mit einem Foto präsentiert und stolz auf seine Ehrenmedaille der Bundeswehr ist.
Doch ob seine Zuneigung zur Region künftig noch auf viel Gegenliebe stößt, darf bezweifelt werden. Leineweber war Geschäftsführer der CSS-Marketing GmbH in der Frankfurter Solmsstraße 18. Und dort ist offenbar mit den Daten von anderen einiges schiefgelaufen: Hunderte Bewerbungsunterlagen, die arbeitssuchende Menschen an diese Firma geschickt haben, sind abhanden gekommen, wurden im Internet gehandelt und liegen nun der Frankfurter Rundschau vor.
Bewerbungsmappen bei Ebay - Persönliche Daten im Ausverkauf
Brötchen-Prozess: Bäcker darf weiterarbeiten | Das Brötchen hatte der Bäcker gekauft - den Aufstrich im Wert von vermutlich unter 10 Cent aber angeblich gestohlen: Die fristlose Kündigung des Mannes im westfälischen Bergkamen wegen dieses Vorfalls ist auch in zweiter Instanz aufgehoben worden.
Selbst wenn der 26-Jährige sein Brötchen nur aus Hunger mit dem Belag bestrichen hätte, wäre eine fristlose Kündigung unverhältnismäßig, entschied das Landesarbeitsgericht Hamm.
Brötchen-Prozess: Bäcker darf weiterarbeiten
Fristlose Kündigung wegen vier Maultaschen | Eine Altenpflegerin aus Konstanz soll ihren Job verlieren, weil sie in einem Pflegeheim abends vier Maultaschen mitgenommen hat, um sie selbst zu essen. Ihr Arbeitgeber, die Spitalstiftung Konstanz, bewertete dies als Diebstahl und kündigte der Betroffenen fristlos.
Weil ein Gütetermin scheiterte, muss sich das Arbeitsgericht in Radolfzell (Kreis Konstanz) an diesem Dienstag mit dem Fall befassen.
Fristlose Kündigung wegen vier Maultaschen
Ein Job für Jessica | Sie sitzt an ihrem Arbeitsplatz, das Foto vom Verlobten direkt neben dem Bildschirm, und tippt die Buchstaben “Hallo” zur Begrüßung in das Schreibprogramm. Sonst erarbeitet sie hier spezielle MS-Office-Vorlagen, verfasst Schreiben. Der Schreibtisch ist höhenverstellbar, der PC hat eine spezielle Tastatur mit Plexiglasabdeckung, damit sie eine Führung beim Tippen hat und eine spezielle Tastenanordnung für die Einhandbedienung.
Die 24-jährige Jessica Schwarz ist seit ihrem dritten Lebensjahr schwerstbehindert, leidet an der angeborenen, äußerst seltenen Stoffwechselerkrankung Glutarazidurie, kann nicht sprechen und ist aufgrund dystonischer und spastischer Bewegungseinschränkung auf den Rollstuhl angewiesen.
Ein Job für Jessica
Bewerbung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst | Zur Erhöhung seiner Chancen im Auswahlverfahren ist ein schwerbehinderter Bewerber nach § 82 Satz 2 SGB IX von einem öffentlichen Arbeitgeber regelmäßig zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. Nach § 82 Satz 3 SGB IX entfällt diese Pflicht ausnahmsweise, wenn dem schwerbehinderten Bewerber offensichtlich die fachliche Eignung fehlt.
Ob die fachliche Eignung offensichtlich fehlt, ist an dem vom öffentlichen Arbeitgeber mit der Stellenausschreibung bekannt gemachten Anforderungsprofil zu messen.
Bewerbung Schwerbehinderter im öffentlichen Dienst
Selbstmordserie erschüttert France Télécom | Nach einer Selbstmordwelle setzt der französische Telefonanbieter France Télécom seine Umstrukturierungspläne vorübergehend aus. Das Projekt soll bis Ende Oktober auf Eis gelegt werden. In der Zwischenzeit würden die Bedingungen am Arbeitsplatz untersucht, kündigte Télécom-Personalchef Olivier Barberot an. Er habe alle Betriebsärzte um Mithilfe gebeten.
PARIS. Zuletzt sprang am Freitag Abend eine 32-jährige Angestellte in Paris aus dem Fenster eines Télécom-Gebäudes. In den letzten 18 Monaten hat es damit nach Gewerkschaftsangaben bei France Télécom insgesamt 23 Selbstmorde gegeben, allein sieben in diesem Sommer. Nach einem weiteren Selbstmordversuch vor einigen Tagen war die Konzernleitung aktiv geworden. Ein Störungstechniker, der wegen des Konzernumbaus auf einen anderen Posten wechseln sollte, rammte sich vor Kollegen ein Messer in den Unterleib.
Selbstmordserie erschüttert France Télécom
Bei Krankheit: Kann ich meinen alten Urlaub nehmen? | Ich war durch einen Arbeitsunfall eineinhalb Jahre krankgeschrieben. Seit 1. Juli befinde ich mich im Hamburger Modell zur Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag. Aus dem Jahr 2008 habe ich nun 30 Urlaubstage übrig. Steht mir dieser Urlaub noch zu?
Bei Krankheit: Kann ich meinen alten Urlaub nehmen?
Kirchliche Arbeitsgerichte haben sich bewährt | Haltern. “Es geht nicht an, dass die Kirche einerseits eine auskömmliche Erwerbsbeschäftigung für alle Arbeitnehmer verlangt, gleichzeitig aber ein kirchlicher Träger Lohndumping betreibt, indem er - wie bei einem Kolping-Bildungswerk geschehen - aus Kostengründen die pädagogischen Mitarbeiter in Ich-AGs entlässt.”
Viel Beifall erhielt Professor Alfred Hierold, Richter am kirchlichen Arbeitsgerichtshof in Bonn, für diese Aussage. Hierold sprach am Donnerstag (10.09.2009) bei der sechsten gemeinsamen Fachtagung für Mitarbeitervertretungen und Dienstgeber im Bistum Münster, die mit mehr als 130 Teilnehmern in Haltern am See stattfand.
Kirchliche Arbeitsgerichte haben sich bewährt
Betriebsärzte tragen zum Erfolg des Unternehmens bei | Seh- und Hörtest, Lungenfunktionstest oder eine Kur veranlassen – dafür ist der Betriebsarzt bekannt. Doch seine Aufgaben sind weit vielfältiger und mit seinem Fachwissen ist er einer der Experten, wenn es um Arbeits- und Gesundheitsschutz geht.
So gehören auch Themen wie Gefährdungsbeurteilung und Wiedereingliederung zum Leistungsspektrum. Das Faltblatt “Erfolg im Unternehmen – Ihr Betriebsarzt hilft” der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) informiert Arbeitgeber über den Nutzen betriebsärztlicher Tätigkeit.
Betriebsärzte tragen zum Erfolg des Unternehmens bei
Die schmutzigen Geschäfte mit der weißen Ware | Staatsanwälte prüfen, ob Mitarbeiter des größten europäischen Hausgeräteherstellers Bosch Siemens Verkäufer in Elektromärkten geschmiert haben – zum Beispiel mit Gutscheinen für Reisen oder fürs Tanken. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die vielen Anreizsysteme im Handel. Die Firmen sind alarmiert.
Die schmutzigen Geschäfte mit der weißen Ware
Kündigung wegen unerlaubter Einsichtnahme in E-Mails | Einem Systemadministrator darf wegen unerlaubter Einsichtnahme in fremde E-Mails auch ohne vorherige Abmahnung gekündigt werden, da ein solches Verhalten einen schwerwiegenden Pflichtverstoß darstellt.
In einem Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht München hat jetzt ein ehemaliger Systemadministrator eine Niederlage hinnehmen müssen. Der Mann hatte gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber geklagt, nachdem dieser ihn aufgrund einer unerlaubten Einsichtnahme in fremde E-Mails fristlos und ohne vorhergehende Abmahnung gekündigt hatte. Die Richter am LAG bestätigten ebenso wie die Vorinstanz jedoch die Rechtmäßigkeit dieser Kündigung.
Kündigung wegen unerlaubter Einsichtnahme in E-Mails
Wie nimmt man soziale Verantwortung wahr? | Richtlinien zur sozialen Verantwortung im Unternehmen haben heute die meisten Konzerne. Aber wie sieht es mit deren Verwirklichung aus?
Nein, dem Manager von heute geht es nicht allein um die Gewinn-Maximierung. Nachhaltiges Wirtschaften und Umweltschutz sind angesagt, soziales Engagement ist ein Muss. All das ist Teil des freiwilligen Bekenntnisses zur sozialen Verantwortung der Unternehmen oder, wie es auf Englisch heißt, der “corporate social responsibility”, kurz CSR. Bei Großunternehmen sind CSR-Richtlinien heute weit verbreitet. Doch so umfangreich und konkret diese in der Theorie oftmals sind: Viele Konzerne tun sich mit der Umsetzung sehr schwer.
Wie nimmt man soziale Verantwortung wahr?
Gut beschäftigt statt ausgegrenzt | Mindestens 100 Arbeitsplätze und 50 Ausbildungsplätze innerhalb von zwei Jahren will der Berliner Senat mit der “Schwerbehinderten-Joboffensive”, kurz “SchwoB 2010“, schaffen.
Gut beschäftigt statt ausgegrenzt
Das System powert die Leute systematisch aus | Deutsche Unternehmen nutzen Leiharbeit nicht mehr zum kurzfristigen Ausgleich personeller Engpässe, sondern, so die IG Metall, “als Instrument einer kurzfristigen Absicherung der Kapitalrendite oder der Profitabilität”.
Die Gewerkschaft gründet diese Einschätzung auf die von ihr in Auftrag gegebene Studie “Funktionswandel von Leiharbeit”. Klaus Dörre, Professor für Arbeitssoziologie an der Universität Jena, hat die Untersuchung wissenschaftlich begleitet. Im Interview mit der Süddeutschen erläutert er die zentralen Ergebnisse.
Das System powert die Leute systematisch aus
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