Archive for the ‘demografie’ Category

Der lange Abschied vom Jugendwahn

Freitag, September 3rd, 2010

Gesetz gegen Missbrauch bei der Leiharbeit

quelle: frankfurter allgemeine zeitung

Der lange Abschied vom Jugendwahn Bald stellen Mitarbeiter über 50 Jahre das Gros in deutschen Unternehmen. Ältere werden vermehrt wertgeschätzt, aber nicht gezielt eingestellt. Die Herausforderung ist riesig, denn in vielen Personalabteilungen herrscht noch immer Jugendwahn.

Aus Sicht von Jutta Rump barg die Wirtschaftskrise durchaus positive Überraschungen. „Ich dachte, jetzt geht wieder das typische Krisenmanagement los.“ Dieser Gedanke sei ihr zunächst durch den Kopf gegangen, sagt die Betriebswirtschaftlerin heute. Das hätte bedeutet: Personalkosten senken, indem ältere Mitarbeiter durch Abfindungen und staatliche Zuschüsse in den vorzeitigen Ruhestand gelockt werden. So wie nach dem Platzen der Internetblase zu Beginn des Jahrzehnts.

  • Der lange Abschied vom Jugendwahn
  • Der generationengerechte Betrieb

    Mittwoch, Mai 12th, 2010

    Diskriminierungsfreie und beschäftigungsfördernde Personalplanung

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    Hallo Liebe Kolleginnen und Kollegen, anbei jetzt endlich die erarbeiteten Unterlagen und die Bilder von unserem Seminar in Dortmund. Also - was soll ich sagen: es war mir ein Vergnügen, echt gut. Viele Grüße, lutz

    Zu den Bausteinen und Ergebnissen:

  • Der generationengerechte Betrieb
  • Bilder vom Seminar gibt’s hier:

  • Der generationengerechte Betrieb - Bilder vom Seminar
  • Der Silberschatz des Alters

    Dienstag, April 13th, 2010

    Aktuelle Prognos-Berechnung: Deutliche Alterung der Gesellschaft

    quelle: inqa.de

    Der Silberschatz des Alters | “Den Silberschatz des Alters zu entdecken wird die Herausforderung der nächsten Jahre sein,” sagt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen im Handelsblatt. Das ist ein Schlagwort, das mich an den Schatz im Silbersee erinnert, das aber sicher nicht einfach so überlesen werden kann. Es soll gelingen, die Rahmenbedingungen für ältere Menschen so zu gestalten, “dass sie auch die reelle Chance haben, lange in der Arbeitswelt mitzumischen”, so die Arbeitsministerin weiter.

    Die deutsche Wirtschaft soll wohl wachgeküsst werden, bevor ein Fachkräftemangel die Unternehmen wie ein Blitz aus heiterem Himmel trifft und so die Konkurrenzfähigkeit verloren geht.

    Inqa.de bietet zu diesem Thema schon lange eine Menge Informationen, Handlungshilfen und Tools. Gut.

    Ach so - und zur Überschrift: dass unsere Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten gestiegen ist, ist nichts neues, darum musste das in diesem Thread nicht noch mal erwähnt werden.

  • Aktuelle Prognos-Berechnung: Deutliche Alterung der Gesellschaft
  • Zukunft ohne Nachwuchs und geringes Interesse auf Arbeitgeberseite

    Dienstag, Dezember 1st, 2009

    quelle: frankfurter rundschau

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    Die demografische Entwicklung der Bevölkerung ist nichts Neues. Sie ist aber ganz offensichtlich noch nicht überall durchgedrungen - insbesondere nicht bei den Arbeitgebern. Die Folgen sind absehbar: Der Mangel an jungen Fachkräften nimmt zu.

  • Zukunft ohne Nachwuchs und geringes Interesse auf Arbeitgeberseite
  • Ungeliebte Jobs

    Sonntag, November 1st, 2009

    Viel Stress, wenig Geld, schlechtes Image: In der Altenpflege droht ein Fachkräftemangel

    quelle: süddeutsche.de

    Ungeliebte Jobs | In der Pflege gibt es viel zu tun. Und es wird immer mehr: Bis zum Jahr 2050 soll sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland fast verdoppeln. Doch es fehlen Bewerber für die Jobs in Altenheimen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Bundesagentur für Arbeit meldete im August 22 000 freie Stellen für Altenpfleger, Sozialarbeiter und Erzieher.

    Das ist ein Plus von 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hinzu kommen 19 000 freie Stellen für Krankenpfleger, Sprechstundenhilfen und Masseure. Das entspricht immerhin noch einem Plus von 18 Prozent. Die Beschäftigungschancen im Gesundheits- und Sozialwesen entwickeln sich damit anders als in vielen anderen Branchen: Bei den Elektrikern gab es ein Minus von 41 Prozent, bei der Datenverarbeitung von 26 Prozent.

  • Ungeliebte Jobs
  • Demografischer Wandel rückt immer näher

    Samstag, Oktober 3rd, 2009

    BGW: Unternehmen sollten vorbereitet sein - Altersstruktur- und Demografie-Check zeigen, was sich im Betrieb ändern sollte

    quelle: bgw.online

    Demografischer Wandel rückt immer näher | Der viel beschworene demografische Wandel rückt unaufhaltsam näher. In Branchen wie den Gesundheits- und Pflegeberufen herrscht zum Teil bereits heute erheblicher Mangel an Nachwuchskräften. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) weist Unternehmen auf zwei Möglichkeiten hin, sich auf die bevorstehenden Veränderungen vorzubereiten.

  • Demografischer Wandel rückt immer näher
  • 2060 - Rückblick eines Hundertjährigen

    Mittwoch, September 2nd, 2009

    So oder ganz anders werden wir in Zukunft leben. Eine Anleitung zum Träumen

    quelle: brand eins online

    Bis zum Jahr 2050 wird die Bevölkerung laut Angaben des Statistischen Bundesamtes um 7 Millionen Einwohner schrumpfen. Das und die Anhebung des Renteneintrittsalters haben erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitswelt: Einerseits stehen immer weniger qualifizierte junge Leute als Arbeitskräfte zur Verfügung, andererseits sind ältere Menschen….

    So oder ähnlich fangen Artikel oder Einladungen zu Tagungen an, die sich mit Demografie befassen. Und so wichtig das auch ist, so dürftig diese Entwicklung in den Köpfen mancher Entscheider (ich verzichte bewusst auf das “Innen”) in den Betrieben auch angekommen sein mag, so sehr langweilt mich das Zitieren des Statistischen Bundesamtes, oder die Erwähnung des zu erwartenden Fachkräftemangels. Manchmal jedenfalls.

    Da kam ein Artikel aus brand eins gerade richtig, ein Brief aus der Zukunft. Der Brief eines 100jährigen, der sein Leben beschreibt, wie er es nach dem Zusammenbruch des Rentensystems im Jahr 2030 gelebt hat. Peter Felixberger arbeitet als Life-Career-Consultant, er berät junge Menschen und sagt ihnen, worauf es im Job ankommt…

    Aber - lest selbst und freut euch auf Sätze wie diesen: “Wohlstand ist die selbstbestimmte Idee, Konzeption und selbst organisierte Realisierung eines gelingenden Lebens. Die Vielfalt, die man dabei entdeckt, geht weit über materiellen Reichtum hinaus. Darauf habe ich ein Leben lang hingearbeitet, und jetzt genieße ich die Früchte.”

    Alles gut, also? Na, das ist halt ein Brief aus der Zukunft. Was ich mich frage ist, wie und wovon wir später leben sollen, wenn wer weiß wie viele Erwerbstätige als BeraterInnen arbeiten und sich damit den Lebensunterhalt verdienen.

    2060 - Rückblick eines Hundertjährigen | Mein Name ist Peter Felixberger. Ich gehöre zur Mumiengeneration, wie es heutzutage heißt. Gerade habe ich meinen 100. Geburtstag gefeiert. Ich wurde am 26. August 1960 in Landshut geboren. In Niederbayern, abseits der Weltpolitikpfade. In der Provinz.

    Früher hießen wir Babyboomer, unsere Eltern waren die letzten demografischen Wunderkinder. Dreikinderfamilien waren damals durchaus üblich. In den Reihenhäusern der Vorstädte wuchsen wir heran und wurden im Bildungsfahrstuhl in die Gymnasien gehievt. Egal, ob unsere Eltern arm oder reich waren. Wir konnten frei studieren, ohne Studiengebühren und reglementierte Studiendauer.

  • 2060 - Rückblick eines Hundertjährigen