Archive for the ‘kurzarbeit’ Category

B 10 - Strasse der Kurzarbeit

Freitag, April 9th, 2010

Mit Vollgas gegen die Wand!

quelle: swr fernsehen

B 10 - Strasse der Kurzarbeit | Die SWR-Reporter Gudrun Thoma und Sebastian Schütz begleiten drei Monate lang Mitarbeiter, Gewerkschafter und Arbeitgeber bei ihrem verzweifelten Kampf gegen den wirtschaftlichen Niedergang. Sie erleben das bange Hoffen der kurzarbeitenden Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz, die kämpferischen Aktionen der Gewerkschaften und Betriebsräte für mehr Unterstützung durch den Staat und die Banken, das verzweifelte Bemühen der Arbeitgeber, ihre Belegschaften mit Kurzarbeit durch die Krise zu bringen. Doch die alten Zeiten wollen nicht zurückkommen.

  • B 10 - Strasse der Kurzarbeit
  • Rettungsanker in der Krise - Nach der Kurzarbeit ist vor der Kurzarbeit

    Mittwoch, März 31st, 2010

    Rettungsanker in der Krise

    quelle: deutschlandfunk hintergrund

    Rettungsanker in der Krise - Nach der Kurzarbeit ist vor der Kurzarbeit | In der Krise hat die konjunkturelle Kurzarbeit viele Firmen und ihre Mitarbeiter vor Entlassungen gerettet. Doch die staatliche Hilfe wird maximal 24 Monate gezahlt. In der Metallbranche probiert man daher ein neues Instrument aus: die “tarifliche Kurzarbeit”.

    Es geht scheinbar wieder bergauf mit der Wirtschaft in Deutschland. Vergleicht man die schwerste Rezession der Nachkriegszeit mit einer Krankheit, dann lässt sich zumindest feststellen: Der Kranke hat überlebt. Wirtschaftsexperten rechnen in den kommenden sechs Monaten allerdings nur mit einer langsamen Erholung. Die deutsche Konjunktur sei aus der Intensivstation in die Reha gewechselt, aber von einer kräftigen Gesundung könne noch keine Rede sein, erklärte jüngst der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, Wolfgang Franz.

  • Rettungsanker in der Krise - Nach der Kurzarbeit ist vor der Kurzarbeit
  • 2009: Bruttoverdienste sinken erstmals seit Gründung der Bundesrepublik

    Mittwoch, März 17th, 2010

    Im Durchschnitt wurde 0,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor verdient

    quelle: statistisches bundesamt

    Bruttoverdienste sinken erstmals seit Gründung der Bundesrepublik | Die Bruttoverdienste sind 2009 erstmals seit der Gründung der Bundesrepublik gesunken. Im Durchschnitt wurde 0,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor verdient. Für diesen Rückgang ist vor allem die Wirtschaftskrise verantwortlich. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war das Verarbeitende Gewerbe besonders betroffen. Dort betrug das Minus 3,6 Prozent.statis.gif

    Verantwortlich für den Rückgang der Bruttomonatsverdienste war vor allem die Wirtschaftskrise. Die Kurzarbeit wurde ausgebaut und die Überstunden reduziert. Die neue Buchung der Beiträge zur privaten Krankenversicherung als Sozialbeitrag wirkte ebenfalls verringernd. Denn seit dem 1. Januar 2009 besteht für alle Bürgerinnen und Bürger eine Krankenversicherungspflicht. Die Arbeitgeberzuschüsse zur privaten Krankenversicherung, die bisher den Bruttolöhnen zugerechnet wurden, werden jetzt als Arbeitgebersozialbeitrag klassifiziert. Ohne diese Neuklassifikation wären die durchschnittlichen Bruttoverdienste nur um 0,2 Prozentpunkte gesunken.

    Das Statistische Bundesamt bezieht für die Ermittlung der gesamtwirtschaftlichen Durchschnittsverdienste (Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer) der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen alle Arbeitnehmergruppen ein, also auch Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten, geringfügig Beschäftigte ebenso wie leitende Angestellte, Vorstandsmitglieder oder Beamte. Ferner werden alle für geleistete Arbeit empfangenen Entgelte und geldwerte Leistungen, zum Beispiel auch Weihnachts- und Urlaubsgeld, Zulagen oder Prämien, berücksichtigt. Die Sozialbeiträge der Arbeitgeber sind dagegen nicht eingeschlossen.

  • Bruttoverdienste sinken erstmals seit Gründung der Bundesrepublik
  • Kurzarbeit rettete mehr als 300 000 Arbeitsplätze

    Montag, Januar 4th, 2010

    Dank der Kurzarbeit konnten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit mehr als 300 000 Jobs erhalten werden. Doch die Kosten für die Konjunkturmaßnahme waren milliardenschwer

    quelle: handelsblatt.de

    Kurzarbeit rettete mehr als 300 000 Arbeitsplätze | Die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit (BA) hat 2009 fast fünf Milliarden Euro für Kurzarbeit ausgegeben. Dadurch seien mehr als 300.000 Arbeitsplätze erhalten geblieben, sagte der BA-Vorstandsvorsitzende, Frank-Jürgen Weise. Zuletzt hätten etwa eine Million Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld erhalten und etwa ein Drittel weniger gearbeitet.

  • Kurzarbeit rettete mehr als 300 000 Arbeitsplätze
  • Betriebsbedingte Kündigung statt Kurzarbeit verstößt gegen ultima-ratio-prinzip

    Sonntag, November 22nd, 2009

    bag_bild.jpg

    Betriebsbedingte Kündigung statt Kurzarbeit verstößt gegen ultima-ratio-prinzip | Eine betriebsbedingte Kündigung ist sozial ungerechtfertigt, wenn nur ein vorübergehender Arbeitsausfall vorliegt und die mögliche Einführung von Kurzarbeit nicht genutzt wurde. Die Entscheidung, ob Kurzarbeit eingeführt wird, obliegt den Betriebsparteien.

    Arbeitsgericht Dessau-Roßlau

    Sachverhalt

    Mit Hilfe von Fördermitteln stellt das Unternehmen Dünnschichtsolarmodule her. Ende 2008 informierte das Unternehmen die Landesbank Sachsen-Anhalt welche die Fördermittel bereitstellte, darüber, dass die abgesprochenen Arbeitsplatzziele nicht eingehalten werden könnten. Um den abzusehenden Liquiditätsverlust zu minimieren, sei Personalabbau unerlässlich. Ab Mitte 2009 jedoch solle die Produktion erweitert werden, um ab 2011 mit größerer Kapazität zu produzieren am dann die im Förderbescheid festgehaltene Zahl von Arbeitsplätzen zu erreichen.

    Die geplanten Kündigungen wurden am 29.01.2009 ausgesprochen. Auch der Kläger erhielt zum 30.04.2009 eine Kündigung, gegen die er sich mit seiner Kündigungsschutzklage am Arbeitsgericht zur Wehr setzte.

    Entscheidung:

  • Betriebsbedingte Kündigung statt Kurzarbeit verstößt gegen ultima-ratio-prinzip
  • Angst vor Entlassungen wächst

    Freitag, Oktober 30th, 2009

    In vielen deutschen Unternehmen ist Kurzarbeit angesagt. Doch die dauert nicht ewig. Immer mehr Mitarbeiter bangen um ihre Jobs, wie etwa die beim Automobilzulieferer Autoliv im sächsischen Döbeln.

    quelle: deutsche welle

    Autor: Ronny Arnold
    Redaktion: Rolf Wenkel

    Angst vor Entlassungen wächst | Seit mehr als 15 Jahren steht Ute Kobold bei Autoliv am Band. Sie näht Autogurte, etwa 1100 Stück pro Schicht. Mit großer Routine und trotz Krisenstimmung immer noch hochmotiviert und konzentriert macht sie ihren Job. Doch wie lange noch, das weiß die Mittfünfzigerin nicht. Vor gut einem Jahr waren es noch etwa 500 Gurte mehr, die hier tagtäglich im Drei-Schicht-System gefertigt wurden, dann brach der Markt um ein Drittel ein. Seitdem sind Ute Kobold und ihre 400 Kollegen in Kurzarbeit, müssen mit mindestens 20 Prozent weniger Lohn leben.

    Die Krise ist angekommen, meint Ute Kobold, und vielen Kollegen gehe es ähnlich wie ihr. “Wir haben zu Hause unnötige Ausgaben abgeschafft, haben sogar darüber nachgedacht, bei Versicherungen und der privaten Rente zu sparen.”

  • Angst vor Entlassungen wächst
  • Erst Kurzarbeit, dann Jobabbau

    Mittwoch, Oktober 7th, 2009

    Schwierige Zeiten auf dem Arbeitsmarkt

    quelle: deutschlandfunk

    Erst Kurzarbeit, dann Jobabbau | Bis zum Wahltag hat die Kurzarbeit die Arbeitnehmer vor dem Schlimmsten bewahrt. Jetzt ist die Wahl vorbei, die Abwrackprämie aufgebraucht und auch die erste große Welle der Kurzarbeit läuft in etlichen Betrieben zum Herbst aus. Was kommt danach?

  • Erst Kurzarbeit, dann Jobabbau