Wie die Globalisierung eine Region aus der Krise führt
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Das Ländle arbeitet wieder | Der Deutschlandfunk ist unterwegs in Baden-Württemberg, beim Daimler, aber auch bei Mittelständlern wie den Recyclingunternehmen Kaatsch.
Der dabei gewählte Untertitel “Wie der Daimler eine Region aus der Krise führt” ist zwar nicht falsch, denn “Wenn der Daimler hustet, ist das Ländle krank” - aber er ist nicht genau genug. Eigentlich müsste es heißen, Wie die Globalisierung eine Region aus der Krise führt, sind doch die Zuwächse beim Daimler (Das Beste oder nichts) und anderen auf neue Aufträge aus den USA oder China zurückzuführen. Dazu Wilfried Porth, Personalvorstand bei Daimler:
“Warum sollen die Menschen in China andere Bedürfnisse haben, wie die in Europa vor vielen Jahren. Wenn man sich weiterentwickelt und zu mehr Vermögen kommt, dann möchte man dies natürlich auch zeigen. Das ist ja schön für uns, dass Mercedes hier für die Marke steht, die man dann eben als Fahrzeug wählt, um auch zu zeigen, dass man zu einem gewissen Wohlstand gekommen ist. In China, der Markt ist so groß, der Nachholbedarf ist noch so groß, dass es eigentlich keine Überraschung ist, dass gerade diese Fahrzeuge bei einer wirtschaftlichen Erholung in diesen Ländern natürlich große Nachfrage hat.”
Stärkung der Binnennachfrage hört sich anders an, aber dafür ist Daimler ja auch nicht zuständig, sondern eher dafür, dass Das Beste oder nichts auch wirklich gelebt und umgesetzt wird. Dazu (ausgerechnet) der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klemm:
“Ganz sicher dürfen wir nie mehr technologisch hinten sein. Wir müssen in der Qualität supergut sein. Das, was Daimler jetzt sozusagen als neues und uraltes Credo verkündet, nämlich ‘das Beste oder nichts’, das sind, glaube ich, so die Themen, die uns alle umtreiben, und das bedeutet auch - Innovation bei neuen Produkten. Da muss klar sein, ein Mercedes ist wirklich was Neues, was, was nach vorne führt, und unsere Entwicklungsbereiche sind da glaube ich auch gut unterwegs.”
Das Ländle arbeitet wieder