neujahrsgrüße2010
neujahrsgrüße2010
betriebs | InfoBlog
lutz geydan
Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie war Weihnachten? Wie war Ihre Zeit zwischen den Jahren und wie war Ihr Jahreswechsel? Haben Sie viele Geschenke bekommen und verschenkt? Haben Sie mehr gegessen, als es dem Cholesterinspiegel gut tut und mehr getrunken, als es Ihre Leber verträgt? Oder haben Sie, nachdem Sie schon die Klassenfahrt im Herbst nicht finanzieren konnten, auch weitere Kinderwünsche nicht erfüllen können und auch in dieser Zeit viermal die Woche Nudeln gegessen?
Es ist ein Kommentar im Deutschlandfunk (Armut frisst Mittelstand, von Christoph Gehring), der einen Tag vor dem Heiligen Abend diese Fragen stellte und mich in meiner Freude auf die ruhige Zeit zwischen den Jahren rechtzeitig daran erinnert hat, was sich im Jahr 2009 weiter verfestigt hat:der Kommentar hat mich daran erinnert, dass sich weiterhin immer mehr Besserverdienende aus allen solidarischen Sozialversicherungssystemen verabschieden, während sie gleichzeitig von den Zinsen ererbter Vermögen leben können. Der Kommentar hat mich daran erinnert, dass es Menschen wie der einfache Angestellte, die Teilzeitbeschäftigte Krankenschwester, der Feuerwehrmann, oder die Polizistin sind, die mit ihren Beiträgen zur Sozialversicherung die Kurzarbeit, oder mit ihren Steuern die Abwrackprämie bezahlt haben.
Und während ich über all das und über eine Weihnachtsgans aus Freilandhaltung nachgedacht habe, hat Herr Brüderle im Fernsehen die Steuersenkungen für Hotels gerechtfertigt.
Für das Jahr 2010 wünsche ich allen alles Gute und viel Segen.
Viele Grüße, lutz geydan
- Gewerkschaften lehnen Nullrunde strikt ab
- Das ändert sich im neuen Jahr | Bundesministerium für Arbeit und Soziales
- Kurzarbeit rettete mehr als 300 000 Arbeitsplätze
- Arbeitslosengeld nur mit Chipkarte
- Bagatell-Kündigungen, die Presse und das BAG
- Es muss eine Ethik des Genug geben
- Effektive Betriebsratsarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen
- Armut frisst Mittelstand
Gewerkschaften lehnen Nullrunde strikt ab | Die Gewerkschaften haben Forderungen von Wirtschaftsverbänden nach einer Nullrunde in diesem Jahr abgelehnt. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Möllenberg, sagte der “Süddeutschen Zeitung”, Lohnerhöhungen seien nötig, um den Binnenmarkt anzukurbeln. IG-Metall-Vorstandsmitglied Schwitzer sagte, gerade in der Krise sei Kaufkraft unverzichtbar. Der Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie, Horn, bezeichnete Nullrunden als “Gift für die Wirtschaft”. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Wansleben, hatte zuvor erklärt, das Potenzial für Lohnerhöhungen sei nahezu aufgebraucht | Gewerkschaften lehnen Nullrunde strikt ab
Das ändert sich im neuen Jahr - Bundesministerium für Arbeit und Soziales | Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum 1. Januar bzw. zum Jahresbeginn 2010 im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wirksam werden | Das ändert sich im neuen Jahr - Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Kurzarbeit rettete mehr als 300 000 Arbeitsplätze | Dank der Kurzarbeit konnten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit mehr als 300 000 Jobs erhalten werden. Doch die Kosten für die Konjunkturmaßnahme waren milliardenschwer | Kurzarbeit rettete mehr als 300 000 Arbeitsplätze
Arbeitslosengeld nur mit Chipkarte | Millionen Empfänger von Sozialleistungen sollen von 2012 an eine Chipkarte nutzen, um Geld vom Staat zu bekommen | Arbeitslosengeld nur mit Chipkarte
Bagatell-Kündigungen, die Presse und das BAG | Es ist eine Nachrichtenarme Zeit. Da gibt die Präsidentin des BAG ein Interview in der Süddeutschen in dem sie sich in ganz großen Teilen zu Themen wie dem Streikrecht äußert (Flashmobs). Sie erläutert, dass z.B. das Streikrecht reines “Richterrecht” ist, geht auch auf Themen wie Betriebsbesetzungen ein, aber alle Medien, inklusive der Süddeutschen, titeln nur zum Thema “Bagatell-Kündigungen.” Das ist schade, denn das kurze Interview gibt mehr her | Bagatell-Kündigungen, die Presse und das BAG
Es muss eine Ethik des Genug geben | Die Ökonomie darf nicht unser gesamtes Leben bestimmen und das Evangelium sagt nichts gegen Reichtum. Die Frage ist nur: Wie geht der Mensch damit um? Verantwortung ist für mich der Schlüsselbegriff. Ist das noch verhältnismäßig, wenn sich jemand vor eine Aktionärsversammlung stellt und sagt: “Die Dividende für dieses Jahr steigt, und wir haben 3 000 Leute entlassen”? Das sagt Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland im Gespräch mit dem Handelsblatt und hat noch eine weitere Idee | Es muss eine Ethik des Genug geben
Effektive Betriebsratsarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen | Vieles, was in Großbetrieben selbstverständlich sind, müssen die Betriebsräte in Klein- und Handwerksbetrieben erst erkämpfen. In kleinen Unternehmen sind die gesetzlichen Rechte oft nicht bekannt und werden deshalb auch nicht im Sinne der Arbeitnehmer genutzt. Der AIB-Verlag thematisiert in einer Sonderausgabe der “Arbeitsrecht im Betrieb Extra” die Betriebsratsarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen und gibt Hinweise wie sie effektiver werden kann | Effektive Betriebsratsarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen
Armut frisst Mittelstand | Es ist (war) wieder die Zeit angebrochen, mehr Geschenke auszupacken, als man eigentlich wertschätzen kann, mehr zu essen, als dem Cholesterinspiegel gut tut, und mehr zu trinken, als die Leber verträgt. Eine Million Menschen in unserem Land können das nicht - sie sind zu arm | Armut frisst Mittelstand
lutz Geydan | kirchdornberger Str. 6 | 33619 bielefeld
seminare | beratung | projektbegleitung
www.geydan.de | info(at)geydan.de



